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DATENFLATRATE
Im September 2003 brachte O2 mit dem Surf&Email-Pack (O2 Wap Flat im Szene-Jargon) als erster Netzbetreiber eine Datenflatrate für die Internet-Nutzung mit Handy-Browsern auf GPRS-Basis auf den Markt. Bei älteren Endgeräten/Browsern mit WAP 1.2 konnten damit nur einfache, speziell für Handys angelegte oder angepasste WAP-Seiten betrachtet werden. Im Zuge des Umstiegs auf WAP 2.0 ab Jahreswechsel 2003/2004 änderte sich dies jedoch: WAP 2.0 verwendet die üblichen IP/HTTP/HTML-Protokolle und sofern der Handy-Browser in der Lage ist, umfangreiche HTML-Seiten darzustellen (was bei vielen Smartphones und mit nativen Handy-Browsern auf Basis von NetFront, Opera Mobile, Safari oder Pocket-IE der Fall ist), können diese im Rahmen des gebuchten Surf&Email-Packs zum Pauschalpreis aufgerufen werden.
Auf einigen Handys oder mittels Patches laufen auch Java-MIDlets, die zum Datenaustausch HTTP verwenden, über das Surf&Email-Pack.
Seit November 2003 bietet E-Plus in fester Verbindung mit dem Hiptop eine „Internet-Datenflatrate“ an. Dabei werden die normalen Internet-Seiten auf den Servern des Herstellers speziell für diese Endgeräte aufbereitet. Es können E-Mails verschickt und Instant-Messaging genutzt werden. Downloads sind nicht möglich.
Im September 2005 startete E-Plus einen Pauschaltarif für den paketvermittelten Internet-Zugang über sein UMTS- bzw. GSM / GPRS-Netz. Der Netzbetreiber bündelte mit dem Angebot die VoIP-Anwendung Skype, untersagte aber die Verwendung von SIP-fähigen Anwendungen.
Vodafone und T-Mobile bieten mit ihren 5-GB-Volumentarifen und den jeweiligen Fair Use Policies seit März 2006 Paketdaten-Tarife mit möglicher HSDPA-Nutzung an, die alle zwei Monate (Vodafone) bzw. in jeweils zwei aufeinanderfolgenden Monaten (T-Mobile) als Flatrate ohne Volumenbeschränkung nutzbar sind; seit April 2007 bietet der Service Provider MoobiCent eine echte HSDPA-Flatrate im Vodafone-Netz an, die aber zur Zeit in Schwierigkeiten ist.
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