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Impressum

























































































 

IMODE

i-mode ist ein Portaldienst für Mobiltelefone. Es werden WWW-ähnliche Seiten dargestellt – jedoch angepasst an die Fähigkeiten der Displays von Mobiltelefonen. i-mode Seiten sind in CHTML geschrieben. i-mode (in Deutschland 2006 eingestellt) steht in direktem Wettbewerb zu WAP.

i-mode bietet farbige Texte, Grafiken, Videos und Sounds. Zur Nutzung des vollen Funktionsumfanges und aller Darstellungsmöglichkeiten werden spezielle i-mode-fähige Mobiltelefone benötigt. i-mode wurde von NTT Docomo in Japan entwickelt, startete am 22. Februar 1999 und hat dort über 52 Millionen Nutzer (Stand: Juli 2007), die auf mehr als 92.000 i-mode-Internetseiten zugreifen können. Weltweit hat i-mode am 10. November 2005 die Marke von 50 Millionen Nutzern überschritten. Damit ist i-mode der erfolgreichste mobile Datendienst der Welt.

Der Grund des Erfolgs von i-mode vor allem in Japan hat hauptsächlich zwei
Gründe:

Während es bei den Geschäftsmodellen in Europa, welche WAP einsetzten, hauptsächlich darum ging, eigene Portale in den Vordergrund zu stellen, versuchte man in Japan mit i-mode von Beginn an eine Einnahmenteilung mit den Content-Anbietern zu schaffen. Dies hatte zum Effekt, dass auch kleine Content-Anbieter i-mode Seiten erzeugten um finanziell davon zu profitieren.

Der zweite Grund für den Erfolg liegt darin begründet, dass in Japan wesentlich weniger Menschen zu Hause einen Computer verwenden, und viel mehr und längere Wege in öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Damit ist das mobile Internet eine der Hauptinformationsquellen.

Den i-mode Dienst gibt es neben Japan auch in Australien (Telstra) in Singapur StarHUB und Taiwan (Far EasTone), sowie in Europa in

den Niederlanden (KPN),
Frankreich (Bouygues Télécom),
Belgien (BASE),
Spanien (Telefónica Moviles),
Italien (WIND),
Griechenland (Cosmote)
Deutschland (E-Plus)
Israel (Cellcom)
Russland (MTS)
Bulgarien (Globul)
Vereinigtes Königreich (O2)
In Deutschland wurde i-mode zur CeBit 2002 von E-Plus eingeführt. O2 hat den ursprünglichen Plan, i-mode im Jahr 2006 zu starten, nicht weiter verfolgt.


i-mode Meilensteine und Entwicklung der registrierten i-mode Nutzer in Japan
i-mode
Meilensteine Registrierte i-mode Nutzer in Japan
Februar 1999 Launch i-mode August 1999 1 Million
Dezember 1999 Launch Farb-LCD Handsets und Klingelton download März 2000 5 Millionen
Juni 2000 Integration englisches Menu (i-menu) August 2000 10 Millionen
November 2000 Aufbau W-CDMA-Technologie für 3G-Netz November 2000 15 Millionen
Januar 2001 Launch Java für i-mode (DoJa) März 2001 20 Millionen
Juli 2001 Launch Location Based Services (i-area) Juli 2001 25 Millionen
Oktober 2001 Launch 3G Dienst in Japan (FOMA) Dezember 2001 30 Millionen
Juni 2002 Launch Bildübertragungsdienst (i-shot) Oktober 2002 35 Millionen
May 2003 Launch Macromedia Flash Handset Oktober 2003 40 Millionen
August 2005 Launch Push-Dienst für Informationsinhalte (i-channel) August 2005 45 Millionen
Mai 2006 Launch Kreditkarten-Dienst für mobiles Bezahlen (DCMX) 
August 2006 Launch HSDPA-Netz mit bis zu 3,6mbps August 2006 47 Millionen


Aktuelle Entwicklungen von i-mode 2005
6. September 2005: Launch des i-mode Dienstes beim israelischen Mobilfunkbetreiber Cellcom
15. September 2005: Launch des i-mode Dienstes beim russischen Mobilfunkbetreiber Mobile TeleSystems (Verbreitungsgebiet: Moskau und Sankt Petersburg)
1. Oktober 2005: Launch des i-mode Dienstes bei der britischen O2 in Großbritannien und Irland gestartet
19. November 2005: Launch des i-mode Dienstes in Singapur beim Netzbetreiber StarHUB
Damit ist i-mode in 13 Ländern verfügbar: Japan, Taiwan, Singapur, Israel, Russland, Australien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland.


Aktuelle Entwicklungen von i-mode 2006
7. Juni 2006: E-Plus gibt bekannt, den i-mode Dienst in Deutschland einzustellen, was jedoch bis zum Oktober 2007 nicht geschehen ist. Auch wenn E-Plus den Dienst nicht mehr aktiv bewirbt, kann er noch genutzt werden.


iHTML & DoJa
Entwicklung mobiler Web-StandardsZur Darstellung von Internet-Seiten auf i-mode-Mobiltelefonen wird iHTML, eine von CHTML (C für „compact“) abgeleitete Auszeichnungssprache (Markup Language), benutzt. iHTML wurde von der Firma NTT DoCoMo entwickelt und ist ein proprietärer Standard. iHTML verwendet eine Untermenge von HTML Tags, cHTML, und ist sehr einfach zu implementieren. Ergänzt werden die Tags um einige neue Elemente wie beispielsweise Darstellungssymbole, Tastatursteuerungsbefehle und mobilfunkspezifische Besonderheiten wie z. B. Links zu Mobilfunknummern.

Zur Entwicklung von Java-Applikationen auf i-mode-Mobiltelefonen wurde DoJa (für „DoCoMo's Java“) entwickelt.


i-mode-Handys
Die Bezeichnungen der i-mode-Handys setzen sich aus Herstellerkürzel, Generationen/Funktionsumfangsnummer und dem abschließenden „i“ zusammen.

i-mode Geräte in Japan:
Die 900er Serie bietet 3G(FOMA), Charakter basierte Videotelefonie, BarCode-Reader, Megapixel-Kamera und QVGA-Displays und viele weitere Features
Die 700er Serie bietet 3G(FOMA), Charakter basierte Videotelefonie, BarCode-Reader, Megapixel-Kamera und QVGA-Displays ohne weitere Features
Die iC-Endung weist darauf hin, dass dieses gerät mit einem kontaktlosen „FeliCa“-IC-Chip ausgestattet ist, das dem Besitzer z. B. das Bezahlen per Handy erlaubt. Ab der 902er Serie haben alle Handys einen kontaktlosen FeliCa-Chip.
Geräte außerhalb Japans:

Die 2er-Serie beginnend mit 2 bietet z. B. Farbdisplay, polyphone Klingeltöne und i-Mail an.
Die 3er-Serie beginnend mit 3 bietet neben den obigen Ausstattungsmerkmalen noch eine integrierte Kamera.
Geräte der 34er Serie sind zudem Java-fähig.
Die 4er-Serie erlaubt Videos aufzuzeichnen und zu verschicken bzw. zu empfangen.
41x-er-Geräte haben zusätzlich eine Megapixel-Kamera.
42x-er-Geräte erlauben zusätzlich neue Java-Spiele (DoJa 2.5).
43x-er-Geräte haben zusätzlich einen erweiterbaren Speicher durch Speicherkarten.
Die 5er-Serie bietet schnellen i-mode-Zugang über EDGE.
Die 6er-Serie bietet schnellen i-mode-Zugang über UMTS und allen Funktionen der 4er-Serie.
Aktuelle Geräte in Europa:

Grundig G500i
LG L342i
Motorola E378i
NEC: N343i, N411i, N500i, N600i
Sagem SG344i
Samsung: S342i, S410i, Z320i, S500i
Siemens: C75i
Aktuelle Geräte in Deutschland:

Mitsubishi M430i
NEC N400i
Samsung SGH-E720i
Sony Ericsson K550im
Siemens: C75i uf Kosten von etwa 5 Cent.


IMODE
 

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